Skip to main content

Die Geschichte der Hängematte


Wie alles begann

Bei der Hängematte handelt es sich nicht um eine Erfindung aus der Neuzeit. Vielmehr führt die Geschichte bis in das Mittelalter zurück. Genau bekannt ist die ganz frühe Geschichte der Hängematte nicht. Jedoch gab es einst die Votivhängematte, die aus Golddraht bestand. Daher lassen sich die Anfänge auf die Zeit auf einen Zeitraum der Jahre um 700 bis 1500 n. Chr. datieren. Zunächst waren es hängemattengestelldie Menschen in Lateinamerika, die auf den Hängematten ihren Schlaf fanden. Es handelt sich um die Indios, deren Heimat sich in Mittel- und Südamerika befand. Sehr schnell fanden die Indios heraus, welchen hohen Stellenwert eine Hängematte besitzt. Von Ihnen erhielt die Matte den würdevollen Namen „Wiege der Götter“. Erst einige Jahrzehnte später entdeckten die Europäer die Hängematten für sich. Dabei zielte der Hauptzweck der Hängematte darauf ab, in der Schifffahrt während der Kolonialzeiten eine platzsparende Gelegenheit zum Schlafen zu bieten.


Zur Zeit von Kolumbus

Gegen Ende des 15. Jahrhunderts war Kolumbus auf den Meeren der Welt unterwegs. Als es ihn mit seinem Schiff Richtung Amerika zog, entdeckte er die Hängematten. Erkenntnisse darüber notierte er in seinem Bordbuch. Dabei beschrieb er im Oktober 1492 die Betten und Decken als Wollnetze. Gut zwei Wochen später spricht er in seinen Aufzeichnungen bei diesen Netzen von Hamacas, deren Name wahrscheinlich von einem Baum stammt. Schließlich kam es zur Anfertigung der Matten aus der Rinde des Hamack-Baums. Logischerweise liegt der Schluss nahe, dass der Name Hamaca von diesen Bäumen stammt. Kolumbus war von der Hängematte überzeugt und nahm diese auf seinen Reisen mit nach Europa. So erfuhren weitere Seefahrer von den Hängematten und lernten diese auf unzähligen Fahrten schätzen. Schließlich brauchten die Seeleute nicht mehr auf dem Boden schlafen.

Mehr dazu erfahren Sie in diesem Wikipedia Artikel.


Hier geht es zurück zur Startseite.